| Stephen King Teil 1 |
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Stephen King - Der König des Horrors wurde 60
Vom bügelnden Englischlehrer zum schwerreichen Bestsellerautor Stephen Edwin King erblickte am 21.9.1947 in Portland, US-Bundesstaat Maine, das Licht der Welt. Seine allein erziehende Mutter zog aus Geldnot mit ihm und seinem älteren Bruder David oft um. 1966 begann Stephen mit einem Englisch-Studium an der Lisbon Halls Highschool, das er vier Jahre später abschloss. Danach nahm er eine Anstellung als Englischlehrer an, deren Gehalt er mit einem Nebenjob als Bügler und mit dem Schreiben von Kurzgeschichten aufbesserte. Gemeinsam mit seiner Frau Tabitha, die er in der Highschool kennen gelernt und 1971 geheiratet hatte, wohnte er aus Geldnot sogar eine Zeitlang in einem Wohnwagen. Nach zahlreichen Ablehnungen einiger Geschichten wurde 1973 sein Roman "Carrie" unerwartet ein riesiger Erfolg. Es war ihm der große Durchbruch als Schriftsteller gelungen. Er konnte seinen Beruf als Lehrer aufgeben und sich voll dem Schreiben widmen. 1975 folgte das Buch "Brennen muss Salem" und 1977 "Shining". Ein Bestseller jagte nun den anderen. Stephen King veröffentlichte einige Romane auch unter einem Pseudonym, um den Markt nicht mit Stephen King-Büchern zu überschwemmen und zu sehen, ob die Bücher nicht nur wegen des nun bekannten Namens, sondern auch wegen ihrer Qualität angenommen werden. Die Bücher von "Richard Bachman" ("Amok", Todesmarsch", "Sprengstoff", "Menschenjagd", "Der Fluch" und "Regulator") verkauften sich ebenso sehr gut. Als nach einiger Zeit jedoch bekannt wurde, wer hinter dem Namen steckte, schossen die Verkaufszahlen explosionsartig in die Höhe. In den 70-igern schrieb Stephen King "The Stand", "Nachtschicht" und "Dead Zone". In den 80-igern u.a. folgten die Romane "Feuerkind", "Cujo", "Danse Macabre" - ein Sachbuch, "Schwarz", "Frühling, Sommer, Herbst und Tod", "Christine", "Friedhof der Kuscheltiere", "Der Talisman", "Das Jahr des Werwolfs", "Der Werwolf von Tarker Mills", "Im Morgengrauen", "Der Gesang der Toten", "Der Fornit", "Es", "Die Augen des Drachen", "Sie", "Drei", "Das Monstrum" und "Stark - The Dark Half". In den 90-iger Jahren veröffentlichte er u.a. "Nachts"/"Langoliers", "Tot", "In einer kleinen Stadt", "Das Spiel", "Dolores", "Albträume", "Schlaflos", "Das Bild", "Desperation", den Fortsetzungsroman "The Green Mile", "Glas", "Sara", "Das Mädchen", "Atlantis" und "Der Sturm des Jahrhunderts". Interessante Schilderungen über das Schreiben und unter welchen Umständen seine Werke entstanden sind, finden sich in seinem Sachbuch "Das Leben und das Schreiben" - es ist im Jahr 2000 erschienen. Ab 2000 folgten weitere spannende Horrorromane, Kurzgeschichtensammlungen und Novellen wie "Duddits", "Das schwarze Haus", "Im Kabinett des Todes", "Der Buick", "Wolfsmond", "Susannah", "Der Turm", "Colorado Kid" und "Puls". 2006 gab er die Kurzgeschichte "Stationary Bike" heraus, und im selben Jahr den Roman "Love". Die meisten seiner Bücher wurden erfolgreich verfilmt, was seinem Ruhm noch mehr Glanz bescherte und den Bekanntheitsgrad ums Vielfache erhöhte. Stephen King wurde mehrmals mit dem "Bram Stoker Award" und vielen weiteren Preisen ausgezeichnet. Zudem erhielt er 1981 den Ehrendoktor an der Universität von Maine. Natürlich sind schon wieder nächste Bücher in Arbeit. Vermutlich sitzt Stephen King gerade in diesem Moment schon wieder über seinem nächsten Grusel-Manuskript. Weiter lesen Lesen Sie auch: Astrid Lindgren wurde am 14. November 1907 im schwedischen Vimmerby als eines von vier Kindern des Landwirts und Pfarrhofpächters Samuel August Ericsson und seiner Frau Hanna geboren. Nach einem Job bei einer regionalen Zeitung begann sie 1926 ihre Ausbildung als Sekretärin in Stockholm. Im selben Jahr kam ihr lediger Sohn Lars auf die Welt, den sie bis zum Jahre 1929 in eine Pflegefamilie geben musste. Mehr |